Verkehrswacht elektrisiert

6. Februar 2021

Wir erklären, Sie fahren! 

Die Kreisverkehrswacht Calw beteiligt sich an der landesweiten Kampagne zum Kennenlernen und Ausprobieren von eAutos

Unser ehrenamtlicher-Auto-Moderator Marcel Burghardt erklärt Ihnen, wie ein eAuto funktioniert. Zudem bietet er die direkte Möglichkeit einer Probefahrt an, zeigt, wie der Ladevorgang funktioniert und holt abschließend noch ein Feedback zur Probefahrt ein. Als kleines Präsent gibt es eine eAuto-Fibel, die alles rund ums eAuto erklärt. Ausprobierfahrten sind möglich, sobald es die Corona-Situation erlaubt.

Marcel Burghardt, eAuto-Moderator

Anfragen/Buchungen unter www.eAuto-ausprobieren.de und unter der Telefonnummer 0800 110 111 999

Die landesweite Kampagne in Baden-Württemberg

Mit dem Slogan „Wir erklären, Sie fahren!“ und der Kampagne „www.eAuto-ausprobieren.de“ bietet die Landesverkehrswacht Baden-Württemberg den Menschen im Land die Möglichkeit an, unkompliziert eAutos auszuprobieren, um Hemmnisse und Vorurteile gegenüber den elektrischen Antriebsformen abzubauen.
Die Kampagne wurde am 28.01.2021 gemeinsam vom Präsidenten der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg, Burkhard Metzger, und von Verkehrsminister Winfried Hermann der Öffentlichkeit vorgestellt – siehe unter https://www.eauto-ausprobieren.de/presse-partner.html
Zu diesem Zweck setzt die Landesverkehrswacht 36 eAutos vor Ort ein und rund 50 eAuto-Moderierende werden ausgebildet. Sie bieten die Ausprobiermöglichkeit an stark frequentierten Orten an. Probefahrten können dort unmittelbar stattfinden. Pro Monat sind mit jedem eAuto 20 Probefahrten vorgesehen. Über die Internetseite www.eauto-ausprobieren.de können sich Interessierte zu einer kostenlosen Probefahrt anmelden und umfassend zum Thema eAuto zu informieren.
Moderne eAutos sind in der Regel auch mit guten Fahrerassistenzsystemen ausgestattet. Daher bietet sich bei den Probefahrten auch die Möglichkeit, die automatische Verkehrszeichenerkennung, die Rückfahrkamera, den Totwinkelassistent, den Spurhalteassistenten, den dynamischen Tempomat und mehr auszuprobieren.

„Die Elektromobilität ist ein für viele Menschen bislang noch unbekanntes und etwas unsicher beäugtes Thema. Selbstverständlich unterstützt unsere Kreisverkehrswacht die Kampagne, um den Autofahrer/innen im Landkreis Calw die Möglichkeit zu geben, selbst Erfahrungen im Umgang mit eAutos zu machen und durch umfangreiche Informationen Hemmungen und Vorurteile abzubauen“, so Marcel Burghardt, eModerator und Vorstandsmitglied der Kreisverkehrswacht Calw.

Förderung und Unterstützung der Kampagne

Die Kampagne der Landesverkehrswacht wird vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg gefördert und vom Energieunternehmen EnBW unterstützt.
Zum Teil wird kritisiert, dass wir unsere Aktion nicht mit einem deutschen eAuto-Hersteller machen. Dazu ist zu sagen, dass wir zuerst mehrere namhafte deutsche Hersteller angefragt haben.
Mangels Lieferbarkeit von Fahrzeugen, zu geringer Reichweite für unseren Zweck oder zu hoher Preise kam eine Zusammenarbeit nicht zustande.

Hintergründe und Statements zur Kampagne

„Wir wollen die Menschen für eMobilität begeistern, Vorurteile abbauen, einen Beitrag zur Verkehrslärm- und Abgasreduzierung leisten und zeigen, wie sicher und entspannt man mit den Assistenzsystemen fahren kann“, so der Präsident der Landesverkehrswacht Burkhard Metzger, der auch privat ein eAuto fährt.

Als Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg setzt sich Winfried Hermann für eine Neue Mobilität ein, die sowohl umwelt- und klimaverträglich als auch sozial, bezahlbar sowie wirtschaftlich effizient ist. Auch zur Sicherung der Lebensqualität der Menschen im Land trägt die Neue Mobilität bei.
„Alltagstaugliche eAutos sind keine Zukunftsmusik mehr. Die Aktion der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg zeigt das. Sie wird den Menschen im Land die Elektromobilität nahebringen und helfen Vorurteile gegenüber den neuen klimafreundlichen Fahrzeugen abzubauen. Das ist großartig und fördert die Bereitschaft zum Umstieg. Aus diesem Grund unterstützt das Verkehrsministerium die Kampagne und die Fahrzeuge auch mit rund 400.000 Euro“, so Verkehrsminister Winfried Hermann MdL.

links im Bild Burkhard Metzger (Präsident der Landesverkehrswacht), rechts Winfried Hermann (Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg)

Die Landesregierung hat im Jahr 2017 die Landesinitiative III – Marktwachstum Elektromobilität beschlossen. Darüber wurden bislang zahlreiche Projekte und Programme, wie beispielsweise der BW-e-Gutschein und Charge@BW gefördert. Über den BW-e-Gutschein werden unter anderem die Fahrzeuge innerhalb des Projektes mitfinanziert.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen die mit umweltschädlichen Kraftstoffen betriebenen Autos durch sauberere Antriebsformen und neue Mobilitätskonzepte ersetzen. Für diesen Wandel braucht es nicht nur geeignete Fahrzeuge, sondern auch die richtige Ladeinfrastruktur für eAutos. An deren Ausbau arbeiten wir sehr intensiv und machen den Menschen damit den Umstieg immer leichter“, sagte Verkehrsminister Hermann.

Unterstützt wird die Aktion auch von der EnBW. Das Energieunternehmen bietet E-Autofahrerinnen und Autofahrern einfaches und flächendeckendes Laden in sechs europäischen Ländern zum überall einheitlichen Preis. Gleichzeitig betreibt die EnBW das größte Schnellladenetz Deutschlands und baut dieses mit Nachdruck weiter aus. „Mit der Aktion der Verkehrswacht können wir uns voll identifizieren. So erleben noch mehr Menschen, wie komfortabel und sicher die E-Mobilität im Alltag ist und wie viel Spaß ein eAuto macht. Zudem leistet die Aktion durch die weitere Verbreitung der Elektromobilität einen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärte Lars Walch aus dem Führungsteam der neu gegründeten, hundertprozentigen EnBW-Elektromobilitäts-Tochter EnBW mobility+ AG & Co. KG.

Die Landesverkehrswacht Baden-Württemberg schärft mit der Kampagne, die auf drei Jahre angelegt und bei Erfolg erweiterbar ist, ihr umweltpolitisches Profil.
„Wir können wegen der Corona-Verordnung zwar nicht unmittelbar beginnen, wollen aber mit der Ankündigung in der trüben Coronazeit ein positives Zeichen setzen und freuen uns auf den Start unserer Kampagne“, betont Burkhard Metzger.

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